Radbruch - Einemhof
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Einemhofer Reiter

(siehe auch www.Einemhofer-Reiter.de)

 

Warendorfer Hundemeute Einemhofer Fuchsjagd 2009

 

 

1968 taten sich die Gelände-Freizeitreiter aus den umliegenden Dörfern vom Radbrucher-/Einemhofer Forst -  Radbruch, Mechtersen, Dachtmissen, Kirchgellersen, Westergellersen und Vierhöfen -  als lose Gemeinschaft zusammen. Treffpunkt zum gemütlichen Zusammensein war oft die Reiterstube auf dem Hof Jochen Thiel in Radbruch. Ziel der Gemeinschaft war es, einerseits für die Forst und Waldbesitzer Ansprechpartner zu sein, andererseits die Interessen der Gelände-Freizeitreiter wahrzunehmen.

Der Jahreshöhepunkt der Einemhofer Reitgemeinschaft war die jährliche Fuchsjagd. Die erste Fuchsjagd der Einemhofer Gelände-Freizeitreiter fand 1969 unter der Leitung von Jochen Thiel aus Radbruch statt. Die Tradition ist 1979 vom Einemhofer Reiter e.V. weitergeführt worden. Die jährliche Fuchsjagd zur Heideblüte ist bis 2016 kein einziges Mal ausgefallen. Seit 2004 reiten die Teilnehmer an der Fuchsjagd unter Leitung von Olaf Findorff hinter der Warendorfer Hundemeute durch den Einemhofer Forst. Aus  der Fuchsjagd wurde eine Schleppjagd.

 

Ab 1968 nahm die Gelände-Freizeitreiterei in den umliegenden Dörfern ständig zu, was zu immer mehr Reibereien mit den Grundbesitzern und der Forst über die Nutzung der Waldwege als Reitwege führte. Als Konsequenz gründete sich 1979 der Einemhofer Reiter e.V. (ERV). Sein Vorsitzender Dr. Rainer Frede setzte sich dafür ein, dass eine Reitwegekarte erstellt wurde und, wo es möglich war, neben den Hauptwegen ein separater Reitweg angelegt wurde. Dank der Pflege durch die Einemhofer Reiter und den Reitstallbesitzern sind die Reitstreifen an den Hauptwegen noch heute vorhanden. So u. a. parallel zum Alten Postweg, zum Hauptweg Vierhöfen - Blaubeerkreuz - Hohe Linde und zum Hauptweg Hohe Linde - Westergellersen. Um die Pflege der Reitwege kümmert sich der Einemhofer Reiter e.V. Jedes Frühjahr werden in Arbeitseinsätzen auf den Reitwegen vom Schneebruch, vom Sturm oder vom Holzfällen abgebrochene Äste und Wohlstandsmüll entfernt, Löcher eingeebnet und Steine abgesammelt.

 

Außerdem führte Dr. Rainer Frede den „Kaminabend“ ein. Einmal im April jeden Jahres lädt der Vorstand des ERV, die Wald- und Grundstückseigentümer, Gemeindevertreter, Vertreter der Forst, Vertreter der Jäger und Reitstallbesitzer zu einem gemütlichen Beisammensein ein. Die Probleme können in gemütlicher Runde angesprochen werden. 

   

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© Ulrich Henke